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Checkliste zur Prüfanfrage: So sparen Sie Zeit bei der Laborsuche

Checkliste

Sie sind Hersteller, Einkäufer oder Importeur von Produkten und benötigen zur Markteinführung Zertifikate, Prüfberichte oder Konformitätsbewertungen? Dabei helfen Ihnen akkreditierte Prüflabore. Damit Sie ein passendes Labor leicht und schnell finden, haben wir eine kleine Checkliste zu Ihrer Prüfanfrage für Sie zusammengestellt. Denn je mehr Informationen ein Labor von Ihnen bei der Prüfanfrage erhält, desto schneller bekommen Sie eine Rückmeldung, ob das Labor Kapazitäten und die richtige Ausstattung zur Durchführung der angefragten Prüfung hat. Prüfen Sie mithilfe der Checkliste, ob Ihre Anfrage folgende Informationen enthält.

1. Angaben zum Unternehmen

Teilen Sie in Ihrer Anfrage Name, Ansprechpartner und Anschrift Ihres Unternehmens mit und wie Sie am besten zu erreichen sind. Wenn Sie im Auftrag einer anderen Firma anfragen, dann geben Sie auch die Unternehmensdaten Ihres Auftraggebers an. Somit weiß das Labor, wer anfragt und ob Niederlassungen im deutschsprachigen Raum, in Europa oder anderen Ländern zur Auswahl stehen können. Zur Angebotsabgabe und klaren Identifikation des anfragenden Unternehmens sollten Sie dem Labor auch die Umsatzsteuer-ID (VAT Number) mitteilen.

2. Produktbezeichnung und Anwendungsbereich

Welches Produkt soll geprüft werden? Mithilfe des Namens, der Herstellerbezeichnung und der Produktkategorie kann das ausgewählte Labor Ihr Produkt leichter zuordnen. Ebenso sollten Sie die (geplanten) Anwendungsbereiche des Produkts nennen und wo Sie es vertreiben bzw. handeln möchten. Denn für Lebensmittelprodukte sind andere Prüfungen erforderlich als für Produkte für den medizinischen oder industriellen Bereich. Und in der EU gelten andere Richtlinien als etwa in den USA.

3. Technische Daten und Funktionen

Die technischen Daten wie Maße, Gewicht, Leistung etc. sowie mögliche Ausführungsvarianten des Produkts benötigt ein Labor ebenso wie die Beschreibung der Funktionen des Produkts. Denn es sollte die entsprechende Prüfausrüstung vor Ort haben und zeitlich über das qualifizierte Prüfpersonal verfügen, das die zur Prüfung genutzten Anlagen, Verfahren oder Prüfgeräte bedient.

4. Umgebungs- und Betriebsbedingungen

Neben einer Anwendungs- und Funktionsbeschreibung helfen dem Labor Umgebungs- und Betriebsbedingungen zum Produkt. Ist es für den Außen- oder Innenbereich gedacht? Sind bei oder zur Nutzung (Betriebs-)Temperaturen zu beachten? Zu den Umweltanforderungen des Produktes gehören auch die Reaktion mit der Umgebung, etwa auf Temperatur- oder Luftfeuchtigkeit (z. B. schmilzt Kunststoff bei Hitze, je nach Luftfeuchte werden zuckerhaltige Lebensmittel hart oder zersetzen sich, Holz dehnt sich aus oder zieht sich zusammen).

5. Kritische Komponenten und Bauteile

Nennen Sie zudem kritische Komponenten oder Bauteile des Produkts, wenn diese bekannt sind. Kritische Komponenten wirken sich beispielsweise auf die Leistungsfähigkeit oder Sicherheit eines Geräts oder Produkts aus. Enthält Ihr Produkt Elemente, die bei Ausfall (durch z. B. Stöße und Vibrationen, Abweichungen der Umgebungs- und Betriebsbedingungen oder bei Überschreiten der Lebensdauer) zu einer Gefährdungssituation führen können? Das Labor müsste dann zuerst prüfen, ob die kritischen Komponenten einen solchen Ausfall tatsächlich evozieren und diesen zudem simulieren. Hinsichtlich einer solchen Untersuchung sollte das Labor über entsprechende Schutzausrüstungen verfügen, vor allem wenn möglicherweise gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten sind.

6. Produktbilder und Datenblätter

Produktgrafiken, Bilder und Diagramme veranschaulichen Ihr Produkt. Damit kann das jeweilige Labor Ihr Produkt schneller zuordnen, verstehen und gezielter eine Aussage zur möglichen Umsetzung einer Prüfdienstleistung vornehmen. Nützlich sind ebenso Datenblätter und eine technische Dokumentation, die Sie bei Vorhandensein Ihrer Prüfanfrage beilegen sollten.

Warum brauchen Labore diese Informationen?

Nicht jedes Labor verfügt über die Anlagen, Messgeräte etc., die zu einer bestimmten Produktprüfung notwendig sind. Denn oft haben sich Labore auf bestimmte Prüfungen spezialisiert – je nach Produkt und dessen Anwendung. Zudem kann ein Labor mit Ihren Produktangaben Aussagen zur Durchführbarkeit, zu Dokumentationsmöglichkeiten sowie zur zeitlichen und räumlichen Kapazität machen. Darüber hinaus ist eine genauere Abschätzung der anfallenden Kosten möglich. Je mehr Spezifikationen zum Produkt vorliegen, umso besser kann sich das Labor bei Beauftragung auf die Prüfungen organisatorisch vorbereiten und damit zeitsparender agieren. Sollten wichtige Details fehlen, setzen sich Mitarbeiter mit Ihnen in Verbindung.

Über das Portal von testxchange können Sie kostenlos eine Prüfanfrage stellen. Teilen Sie uns dafür so viele Einzelheiten wie möglich mit: Die Checkliste hilft Ihnen dabei. Mit den Informationen können die Ingenieure und Mitarbeiter noch schneller ein passendes Prüflabor für Sie finden.