High-Tech auf Rädern - Prüfung elektronischer Automobilkomponenten

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Welche Elektronikkomponenten kommen heutzutage in Automobilen zu Einsatz und welchen Tests müssen diese unterzogen werden? Darum geht es in diesem Blogbeitrag.

In aktuellen Automobilen ist so viel Elektronik verbaut, dass man häufig von “fahrenden Computern” spricht. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl von Elektronikkomponenten dabei immer stärker angestiegen. Beispiele sind Elektronikschalter, Steckverbindungen zur Datenübertragung und Steuergeräte zur Bedienung von Komfortfunktionen. Diese Komponenten sind inzwischen so zentral, dass Ausfälle von Fahrzeugen immer häufiger auf elektronische Bauteile zurückzuführen sind.

Umfangreicher Prüfbedarf

Damit es auch unter widrigen Umständen nicht zu Ausfällen oder sonstigen Problemen mit elektronischen Automobilkomponenten kommt, müssen diese umfangreichen Laborprüfungen unterzogen werden. Dies sind beispielsweise elektrische Tests, wie sie in der Prüfnorm LV 124 definiert sind, etwa Überspannungs- und Unterspannungsprüfungen. Andere Beispiele sind Lebensdauerprüfungen, Klimatests, Wasserdichtigkeit oder mechanische Belastungsprüfungen. Die große Zahl unterschiedlicher Prüfverfahren wächst nicht nur mit der Anzahl der verwendeten Elektronikkomponenten, sondern auch mit den steigenden Anforderungen, die an diese gestellt werden. Um im massiven internationalen Wettbewerb verschiedener Automobilhersteller bestehen zu können, reicht es nicht mehr aus, dass eine Komponente nach Durchlaufen eines Tests noch funktionstüchtig ist. Auch Veränderungen in der Optik, Haptik oder Geräuschentwicklung sind für die immer anspruchsvolleren Endkunden von heute wichtiger denn je. Passend zu der wachsenden Zahl neuer Prüfanforderungen kommen folglich bei allen großen Automobilherstellern auch regelmäßig neue Werksnormen hinzu.

Automotive-Tests automatisiert

Während die Prüfanforderungen an neue Automobile steigen, werden die Innovations- und Entwicklungszyklen kürzer. Dies stellt Prüfdienstleister vor die Herausforderung, noch effizienter werden zu müssen, um mit der rasanten Entwicklung Schritt zu halten. Ein wichtiges Stichwort lautet dabei Automatisierung. Anstatt manuell durchgeführter Einzelprüfungen sind spezielle Prüfstände heute in der Lage, an mehreren Prüflingen gleichzeitig Tests automatisiert durchzuführen, die Ergebnisse zu messen und anschließend zu protokollieren. Dabei folgen sie einem zuvor definierten Prüfplan, der mehrere Prüfanforderungen abdeckt. Je nach Bedarf können bestimmte Spezialprüfstände auch komponentenweise erweitert werden, um eine größtmögliche Automatisierung der Prüfverfahren zu ermöglichen. So können beispielsweise in kürzester Zeit mehrere Bauteile unter verschiedenen simulierten klimatischen Bedingungen eine Reihe elektrischer Prüfungen ausgesetzt werden, ohne dass die Prüflinge zwischen verschiedenen Prüfgeräten hin und her bewegt werden müssen.

Einkauf von Automotive-Tests digitalisieren

Nicht nur die Effizienz der Prüfungsdurchführung lässt sich mit modernen Lösungen steigern, sondern auch die Art, wie diese Dienstleistungen eingekauft werden. Durch den Einsatz von E-Procurement-Lösungen wie testxchange können Einkäufer verhindern, dass mit der wachsenden Zahl an benötigten Prüfungen auch die Zahl der Vertragspartner und die Komplexität der Kommunikationsabläufe zunehmen. Stattdessen können sämtliche Prüfungen zeitsparend über eine einfache browserbasierte Web-Plattform abgewickelt werden. Wenn in Ihrem Unternehmen demnächst wieder eine Prüfung elektronischer Automotive-Komponenten ansteht, können Sie testxchange kostenlos ausprobieren.